zet. – Zeitung in Leichter Sprache

2020 haben wir als Team ein ganz besonderes inklusives Projekt gemacht – und gemeinsam neue inklusive Wege beschritten. Es war der Beginn der Corona-Pandemie, jeden Tag erschienen neue, oft beängstigende Nachrichten, und es gab kaum Informationen in Leichter Sprache. 

Wir gründeten die zet.-Redaktion und veröffentlichten von März bis Juli 2020 jede Woche aktuelle Nachrichten zum Thema Corona in Leichter Sprache. 

Unser Team bestand aus Übersetzer*innen, Prüfer*innen und einer Gestalterin. Zu Beginn war unser Fokus die Übersetzung von klassischen Nachrichtentexten, später erprobten wir zusätzlich andere Textformate wie Reportagen oder persönliche Berichte. Schnell wurde klar: Wir wollten nicht „nur“ übersetzen, wir wollten gemeinsam und mit inklusivem Blick etwas zur aktuellen Situation beitragen. Durch die enge Zusammenarbeit im inklusiven Team konnten wir immer wieder direkt erfahren, wie wichtig verständliche Informationen gerade in unsicheren Zeiten sind. Und wir konnten zeigen: Menschen mit Lernschwierigkeiten können ein aktiver Teil von Journalismus sein.

Trotz der schwierigen Umstände war es ein Projekt mit großer Wirkung nach außen und auch nach innen: Wir haben uns gemeinsam weiterentwickelt, neue Dinge ausprobiert, wir waren gemeinsam engagiert und haben voneinander gelernt. 

Das zet.-Projekt wurde von Aktion Mensch gefördert.

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